Faltenbehandlung

Falten können heutzutage je nach Indikation schnell und unauffällig geglättet werden. So lassen sich z.B. faltenbildende Muskeln durch BOTOX behandeln. Für die Therapie von Faltentälern eignen sich körpereigenes Fettgewebe, aber auch Hyaluronsäurepräparate. Ziel ist dabei eine erhohltes, entspanntes und verjüngtes Aussehen im Gesicht, ohne dass die Mimik starr oder unnatürlich aussehen würde.

Es werden oberflächliche, mitteltiefe und tiefe Falten unterschieden:
Falten sind heute in der Regel einfach behandelbar. Jede Falte braucht eine individuelle Behandlung um ein optimales Ergebnis zu erzielen. So lassen sich mitteltiefe Falten sehr gut mit BOTOX behandeln, sofern sie rein mimisch und im entspannten Gesicht wenig sichtbar sind. Gelegentlich hilft zusätzlich der Einsatz von sogenannten Füllmaterialien für ein optimales Resultat. Tiefe Falten benötigen je nach Lokalisation eine Kombination aus BOTOX und Füllmaterialien.

Die Falten und ihre Behandlung im Einzelnen:

Stirnfalten:
Stirnfalten entstehen durch mimische Bewegungen (zB. Denkerstirn, Stirn in Falten legen) und benötigen eine Behandlung, die speziell auf die Mimik wirkt. Hier sind Behandlungen mit BOTOX optimal und führen rasch zu einem schönen Ergebnis.

Glabellafalten (Zornesfalte):
Die Zornesfalten zwischen den Augen, knapp oberhalb der Nase entstehen meist im Alter zwischen 40 und 50 Jahren. Das Bedürfnis sich vermehrt zu konzentrieren, zB. beim Nachlassen der Sehschärfe und eine vermehrte Stressempfindung führen zu der Angewohnheit, diese Anspannung durch Mimik im Augenbereich auszudrücken. Die Behandlung der Wahl ist hier die Ausschaltung der Teilbereiche der Mimik durch den Einsatz von BOTOX. Je nach Faltentiefe kann zusätzlich ein Füllmaterial indiziert sein.

Krähenfüsse (Lachfalten):
Lachfalten, sogenannte Krähenfüsse entstehen durch Mimik, das heisst durch Lachen, was ihnen ihren Namen gab. Die Wahl der Behandlung besteht hierbei darin, die Spannung der mimischen Muskulatur gezielt durch den Einsatz von BOTOX zu reduzieren.

Unterlidfalten:
Unterlidfalten resultieren sehr häufig aus einer Erschlaffung des Hautgewebes im Alter (Elastose). Durch die Erschlaffung der derben Membran, die das Fettgewebe in der Augenhöhle abgrenzt, kann es zusätzlich zu den charakteristischen Tränensäcken kommen. Mittel der Wahl ist hier die chirurgische Korrektur durch die sogenannte Unterlidplastik.

Nasolabialfalten:
Die tiefe Falte zwischen Nase und Mundwinkel bedarf einer dem Stadium gerechten und abgestimmten Behandlung. Dabei können Füllmaterialien injiziert werden. Bei einer deutlichen Erschlaffung der Haut und der darunter liegenden Gewebeschicht kann aber auch ein chirurgischer Eingriff zur Hautstraffung indiziert sein.

Oberlippe / Mundfalten:
Oberlippenfalten sind meist tief. Hierbei ist zu beachten, ob die Falten schon in Ruhe sichtbar sind oder erst bei Mundbewegungen (Rauchen, O-Sagen). Einfach und sehr effizient ist eine Teilausschaltung der Muskulatur der Oberlippen durch BOTOX. Hierdurch sind über 80% der Patient(Innen) sehr zufrieden. Zusätzlich muss gegebenenfalls mit Füllmaterialien gearbeitet werden. Oft ist es hilfreich, den Lippenrand durch ein Füllmaterial zu akzentuieren. Selbiges ist auch im Bereich der Unterlippe möglich.

Hängende Mundwinkel (Marionettenfalten):
Hängende Mundwinkel machen oft ein trauriges, abgespanntes Aussehen. Durch die gezielte Injektion von BOTOX oder auch Füllmaterialien kann eine deutliche Besserung erzielt werden. In Einzelfällen kann aber auch ein chirurgisches Vorgehen indiziert sein.

 

Kontakt

Praxis für Implantologie, Oralchirurgie und Kiefer- und Gesichtschirurgie

PD Dr. Dr. Ronald Bucher
Arzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie/
Plastische Operationen
Zahnarzt für Oralchirurgie
M. Sc. Implantologie und Parodontologie


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